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Julia Belot: Ausstellung 20. April 2018 bis 15. 2018

Julia Belot

1969 Geboren in Pskow, Russland
1986 - 1991 Biologiestudium an der Staatlichen Universität, St. Petersburg
1991 - 1997 Studium an der Staatlichen Akademie für Kunst A. L. Stieglitz, St. Petersburg
1997  Geburt des Sohnes Andre und Emigration nach Deutschland
1999 - 2004 Studium Kommunikationsdesign an der Hochschule RheinMain, Wiesbaden
2004  Gutenbergstipendium der Stadt Mainz
2009  Stipendiatin Klasse Xenia Hausner, SA Traunkirchen, Austria
2010  Jurypreis der Stadt Annweiler am Trifels          

Seit 2004 als freischaffende Künstlerin tätig.

Lebt und arbeitet in Wiesbaden. Öffentliche Ankäufe: Stadt Wiesbaden, Main-Taunus Kreis, Stadtmuseum Neu-Isenburg, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Stadt Annweiler am Trifels. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland.

 

Berthold Runge - Oktober 2017 bis April 2018

Berthold Runge 

Berthold Runge - Abitur am Burghardt-Gymnasium Buchen (1954) Ausbildung an der Akademie Stuttgart Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Henninger Anschlussstudium in Paris, Académie des Beaux Arts.

Am 3. März 1964 starb der junge Künstler in Paris. Beigesetzt wurde er auf dem Walldürner Friedhof. Der künstlerische Nachlass wurde von seiner Mutter Maria Runge in Teilen schon in den 1970er Jahren an die Stadt Walldürn gegeben. Etliche Ölgemälde Berthold Runges fanden sich an den Wänden der städtischen Verwaltungsbüros wieder. Die Spurensuche nach dem Werk Runges erweist sich als hochinteressanter Fund. Was nun in dieser Benefiz-Ausstellung gezeigt wird und zum Verkauf kommt, sind zum großen Teil Arbeiten, die bislang unveröffentlicht waren.

Die Galerie Fürwahr zeigt Malerei, Zeichnung und Grafik Runges in der Zeit vom 8. Oktober 2017 bis 7. April 2018. Der Reinerlös aus dem Verkauf der Bilder geht an Kreativ-Projekte.

Rolf & Ramona Hamleh und Ingrid Engel

Rolf & Ramona Hamleh und Ingrid Engel 

Ramona Hamleh  Eine Werkgruppe von Ramona Müller-Hamleh stellt die Serie der Sternzeichen dar. Kleinformatige Figurinen, symbolisch-surrealistische Personifizierungen eines abstrakten Begriffes. Die heitere pralle Körperlichkeit der weiblichen Figuren, strotzen vor Lebensfreude und Witz. "Lebensfreude". Die äußert sich in einer geschmeidigen oder verwundenen Körperdrehung und einer rhythmisch fließenden Gestik. Alle Figuren wirken ein bisschen amüsiert und entzückt. Entrückt auch, oder umgekehrt: versunken in sich und ihrer Pose, ganz in ihrer Rolle, völlig einig mit sich selbst. In der Pose steckt Poesie und Humor. Amüsant die Attitüden zwischen Selbstverliebtheit und Geniertheit. Tänzerisch, verträumt, und irgendwie selig verschmelzen die Figürchen mit den Attrributen, die ihre Bedeutung als Sternzeichen signalisieren. Sie präsentieren ihre dralle Nacktheit auf der offenen Bühne eines sauber behauenen Sandsteinsockels. Dessen Form ist konsequent kubisch und bildet somit einen Formkontrast zur anatomischen Gestalt der Skulpturen. Der Materialkontrast: Bronze/Sandstein ist ein zusätzlicher ästhetischer Reitz.  

Rolf Hamleh Die Figuren sind gertenschlank. Die Figur folgt in Proportion und Gestik einer überdehnten Körpersprache und wird dadurch zu einer hingezeichneten Chiffre. Dabei liegen alle Segmente nicht wie bei einer wirklichen Strichzeichnung auf einer Ebene, sondern sie gehen in diversen Richtungen in den Raum. Voluminös sind die Skulpturen dieser Art nicht, aber sie beanspruchen Raum. Viel Zwischenraum, hindurchzuschauen. Aber auch der ist bildhauerisch ein Gestaltungselement (Fachsprache: negatives Volumen). In diesen Raum "zeichnet" Rolf Hamleh seine Figuren und setzt die Körpersprache als Ausdrucksmittel ein: Extremitäten recken und grätschen sich; Köpfe senken oder heben sich, Arme gestikulieren, Hände und Finger zeigen, deuten, warnen, wehren ab oder beteuern mit nach oben offenen Handflächen ihre Unschuld. Die Arbeiten haben Kraft und erscheinen als skulpturale Wesen zwischen Archaik und Moderne.

 

Ingrid Engel In Ingrid Engels Stoffbildern stecken lauter Talente und  Leidenschaften drin,  nämlich: traditionelle Handwerkskunst, hohes Gestaltungsgeschick in Form- und Farbgebung und unbändiger Fleiß.

Bei Ingrid Engel erwachsen komplexe Kompositionen aus dem Miteinander dieser kleinteiligen „Patches“ unterschiedlicher Musterung und Farbe. Das ist sozusagen die Mikrostruktur. In der Addition dieser Teile bilden sie Streifen, die sich durch die ganze Bildfläche ziehen oder fügen sich zu größeren Flächen und werden zu Ruhezonen der Komposition.

Tatsächlich entfaltet ihr „Flickwerk“ aus diversen Stoffen eine verblüffend suggestive optische Wirkung fast egal, ob man farbstarke Stoffe oder verschlissene Fetzen auswählt.

Margarete Kegelmann und Gunter Schmidt

Margarete Kegelmann & Gunter Schmidt

Oktober 2016 bis März 2017

Margarete Kegelmann Jahrgang 1964 Ausbildung: 2012 bis 2015 am IBBK Bochum bei Andrzej Irzykowski Seit 2011 Atelier&Kunstschule „Wimpfen am Berg“ bei Nik Golder,
freischaffender Künstler Seit 2015 Meisterklasse bei Andrzej Irzykowski am „Institut für Ausbildung in Bildender Kunst und Kunsttherapie" Bochum, Fachbereich Bildhauerei

Gunter Schmnidt Jahrgang 1949 Ausbildung: 1970 bis 1976 Akademie Karlsruhe Berlin (2 Gastsemester) 1979–2012 Gymnasium Tauberbischofsheim 
1995–2000 Europäische Schule Culham (GB) Ausstellungen u.a. Würzburg, Spitäle VKU  Künstlerhaus des BBK Hannover, Galerie LortzingArt  Grünsfeld,
Galerie Kirchner Jülich, Kunstverein  Marktheidenfeld, FranckHaus Kloster Bronnbach  Abingdon (GB), Radley College Dudelange (LUX), Galerie Gaasch
Mitgliedschaften in Künstlerverbänden, Organisator der Kunstworkshops Kloster Bronnbach

 

 

Wolfgang Wachter

Wolfgang Wachter

September 2015 - März 2016

geboren 1959 in Buchen, lebt in Osterburken-Schlierstadt. Er nahm nach seiner Ausbildung zum Technischen Zeichner an mehreren Fortbildungsmaßnahmen im Bereich Elektronik teil. Zudem qualifizierte er sich weiter zum Technischen Fachwirt und ist außerdem als Umweltmanagementauditor, Umweltmanagementbeauftragter und Fachkraft für Arbeitssicherheit tätig.Seit vielen Jahren widmet er sich
der Fotografie, dabei liegt sein Schwerpunkt auf Detail-, Nah- und Makroaufnahmen. Unter folgenden Themen wählt er seine Motive: Menschen, Landschaft, Architektur und Technik.Wolfgang Wachter ist seit 2008 Mitglied der BSW-Fotogruppe Osterburken und nimmt regelmäßig an Fotowettbewerben teil. Mehrere seiner Foto-Beiträge landeten auf vorderen Plätzen – auch bei bundesweiten Wettbewerben. Technische Daten:Wolfgang Wachter begann mit einer Agfamatic 100 sensor für 126er Kassettenfilm und Blitzwürfel. Es folgten verschiedene Pocket-Kameras, Praktika B200 Spiegelreflexkamera und Minolta X-700 Spiegelreflexkamera. Heute fotografiert er mit verschiedenen Panasonic Bridge-Kameras und mit einer digitalen Pentax Spiegelreflexkamera.

 

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